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Selbstimplementierungs-Guide

So richtest du in wenigen Schritten selbstständig dein remberg System ein

Verfasst von Lena Riemensperger

Willkommen bei remberg! Dieser Guide begleitet dich durch die Einführung der remberg Plattform — Schritt für Schritt, Modul für Modul. Du musst nicht alles auf einmal einrichten. Das System ist so aufgebaut, dass du es in überschaubaren Phasen aufbaust und direkt produktiv nutzen kannst.

💡 Hinweis: Je nachdem, welches Paket du gebucht hast, unterscheidet sich der Funktionsumfang deines Systems.


So funktioniert die Implementierung

Die Einführung von remberg läuft in 6 Modulen ab — von den Stammdaten bis zum KI-Copiloten. Die Reihenfolge kannst du an deine Prioritäten anpassen, und du entscheidest selbst, in welchem Tempo du vorgehst. Lediglich die Einrichtung der Stammdaten solltest du an erster Stelle erledigen, alle anderen Module kannst du austauschen.

💡 Hinweis: Du bist nicht auf dich allein gestellt! Über das Fragezeichen-Symbol links unten in deinem remberg-System hast du über die Support-Funktion jederzeit Zugriff auf unseren Chatbot Fin, der dir direkt Antworten auf deine Fragen geben kann. Gerne kannst du dich auch unter support@remberg.de bei uns melden, wenn wir dich unterstützen sollen.

Modul

Inhalt

1. Stammdaten

Anlagen, Standorte, Nutzer & Nutzergruppen anlegen

2. Wartungspläne & Anweisungen

Wiederkehrende Jobs planen, Schritt-für-Schritt-Anweisungen hinterlegen

3. Aufträge & Planungsansicht

Aufträge erstellen & Kapazitätsplanung

4. Meldungen

Störmeldungen erfassen, QR-Codes einrichten

5. Ersatzteil- & Lagerverwaltung

Lagerbestände & Verbrauch tracken

6. Dateien & KI-Copilot

Dokumente hochladen, remberg KI aktivieren

💡 Hinweis: Du musst nicht alle 6 Module einführen. Viele Kunden starten mit geringerem Umfang und erweitern das System, wenn das Team vertraut damit ist.


Innerhalb jedes Moduls: immer derselbe Ablauf

Egal, welches Modul du gerade einführst — der Ablauf ist jedes Mal gleich. Das macht es berechenbar.

1. Vorbereiten — Projektteam & Key-User einbinden Leg fest, wer im Team für dieses Modul verantwortlich ist. Key-User kennen die Abläufe im Betrieb und helfen dabei, remberg passend einzurichten.

2. Implementieren & anpassen Richte das Modul in remberg ein: Stammdaten erfassen, Vorlagen anlegen, individuelle Einstellungen vornehmen.

3. Roll-Out planen Bevor du ausrollst, prüfe: Sind die Daten vollständig? Wissen die Nutzenden, was auf sie zukommt?

4. Alle Nutzenden einweisen Zeige dem Team, wie das Modul im Alltag funktioniert — am besten anhand echter Daten aus eurem Betrieb.

5. Aktiv nutzen Das Modul ist live. Sammle Feedback aus dem Team und passe Einstellungen bei Bedarf an.


Modul 1: Stammdaten (inkl. Nutzerverwaltung)

Die Stammdaten sind das Fundament von remberg. Alles andere baut darauf auf.

Was du hier einrichtest:

  • Standorte und Gebäude anlegen

  • Anlagen (Maschinen, Geräte, Räume) strukturiert erfassen

  • Nutzer anlegen und Nutzergruppen definieren

  • Rollen und ggfs. Berechtigungen vergeben

Was du danach kannst: Alle Anlagen sind in remberg sichtbar, und dein Team kann sich einloggen und navigieren.

💡 Hinweis: Starte mit den wichtigsten Anlagen — du musst nicht alle auf einmal anlegen. Stammdaten können jederzeit ergänzt werden.

Welche Schritte du durchläufst:

  • Import der Stammdaten: Damit du nicht alle Daten händisch hinterlegen musst, empfehlen wir die Nutzung unserer Import-Funktion. Bitte lies dir hierfür unsere Anleitung durch, im Video werden alle relevanten Infos genannt.

  • Nutzerverwaltung: Am besten hinterlegst du bereits jetzt alle späteren Nutzer, damit du sie bei Anlagen, Ersatzteilen oder Wartungsplänen verknüpfen kannst. Solange sie nicht eingeladen werden, bekommen sie hiervon nichts mit. An dieser Stelle kümmerst du dich auch schon um die Nutzergruppen, auch diese werden an mehreren Bereichen in remberg wichtig.

  • Zuweisen der Rollen: In remberg stehen dir 5 Standardrollen zur Verfügung, zu welchen deine Mitarbeiter zugewiesen werden müssen.

💡 Hinweis: Falls du das Enterprise-Paket gebucht hast, kannst du zusätzlich eigene Rollen definieren.


Modul 2: Wartungspläne & Anweisungen

Jetzt planst du, welche Wartungsarbeiten regelmäßig anfallen — und welche Schritte dabei von deinem Team abgearbeitet werden.

Was du hier einrichtest:

  • Wartungspläne für wiederkehrende Jobs erstellen

  • Zuständigkeiten und Fälligkeiten festlegen

  • Anweisungen für die lückenlose Dokumentation der erfüllten Arbeiten

Was du danach kannst: Dein Team sieht alle offenen und geplanten Aufträge auf einen Blick. Nichts geht mehr unter und jeder weiß, was zu tun ist.

Welche Schritte du durchläufst:

  • Einrichten der Wartungspläne: Alle wiederkehrenden Aufgaben können in Wartungsplänen verwaltet werden, sodass rechtzeitig zum nächsten Fälligkeitstermin ein passender Auftrag generiert wird. Alle Tipps zur Einrichtung der Wartungspläne findest du hier.

  • Anlegen und Verknüpfen der Anweisungsvorlagen: Mithilfe von Anweisungen kannst du deinen Technikern und Instandhaltern alle Schritte zur Durchführung des Auftrags mitteilen. Zusätzlich wird so lückenlos festgehalten, wann welche Wartungsarbeiten durchgeführt wurden. Um eine Anweisung im Wartungsplan zu verknüpfen, musst du diese einmalig als Anweisungsvorlage im System anlegen.

💡Hinweis: Sämtliche Informationen, die du im Wartungsplan im Reiter "Auftragsvorlage" hinterlegst, werden automatisch für alle Aufträge dieses Plans übernommen - so kannst du dir später viel Zeit ersparen.


Modul 3: Aufträge & Planungsansicht

Nun kümmerst du dich um die Verwaltung der Aufträge — und planst Kapazitäten.

Was du hier einrichtest:

  • Auftragsübersicht mit individuellen Ansichten, um alles im Blick zu behalten

  • Verwaltung der Auftragsdetails, um Filtern und späteres Auswerten einfacher zu machen

  • Planungsansicht nutzen, um Aufträge auf Personen und Zeiträume zu verteilen

Was du danach kannst: Techniker und Instandhalter wissen genau, was zu tun ist — auch ohne Rückfragen. Und du siehst, wer wann ausgelastet ist.

Welche Schritte du durchläufst:

  • Auftragsübersicht: Alle Aufträge deines Systems sind hier gesammelt. Du kannst mit Filtern oder individuellen Ansichten arbeiten, um dir einen besseren Überblick über anfallende Aufträge zu verschaffen.

  • Auftragsdetailseite: Hier sind alle Informationen zum Auftrag gesammelt. Mithilfe von Status, Typ oder Datenfeldern kannst du das Filtern und Auswerten vereinfachen. Innerhalb des Auftrags sollten alle notwendigen Informationen enthalten sein, die dein Team zur Durchführung benötigt.

  • Planungsansicht: Die Planungsansicht ist dein visueller Überblick über die Kapazitäten deines Teams. Hierüber kannst du Aufträge zuweisen oder auch Event-Blocker für Urlaube, Krankheiten etc. verwalten.

💡Hinweis: Unter Einstellungen > Features > Aufträge findest du zusätzliche Einrichtungsmöglichkeiten. So kannst du individuelle Auftragsdatenfelder erstellen oder auch Automatisierungen für Anweisungen anlegen. Dies erspart dir und deinem Team später manuelle Arbeit.


Modul 4: Meldungen (inkl. QR-Codes)

Mit Meldungen können Mitarbeitende oder externe Personen Störungen direkt melden — auch ohne remberg-Account.

Was du hier einrichtest:

  • Meldungen konfigurieren

  • QR-Codes für Anlagen generieren und ausdrucken

  • Eingehende Meldungen prüfen und in Aufträge umwandeln

Was du danach kannst: Jede Störung landet sofort im System. Kein Herumtelefonieren, kein Vergessen.

Welche Schritte du durchläufst:

  • Meldungseinstellungen: Ab sofort können alle Störungen oder Probleme als Meldung in remberg eingereicht werden. Unter Einstellungen > Features > Meldungen kannst du die Datenfelder konfigurieren, die dann beim Erstellen der Meldung ausgefüllt werden müssen.

  • QR-Codes erstellen: Drucke die QR-Codes aus und bring sie an deinen Anlagen an. Durch die Verknüpfung des Codes mit der Anlage wird dein Team beim Scannen direkt zur Anlage gebracht und kann Meldungen erstellen oder Infos zum Asset einsehen.

  • Meldungen testen: Nun kannst du den reaktiven Instandhaltungsprozess testen. Scanne einen QR-Code ein, erstelle eine Meldung, genehmige diese und verwalte den Auftrag.

💡Hinweis: Der KI-Copilot unterstützt euch bei der Erstellung und Verwaltung von Meldungen. So übersetzt er z. B. automatisch die Beschreibung, verbessert Rechtschreibfehler, liest Infos aus Fotos und Videos aus und weist die Nutzergruppe zu, die den Auftrag bearbeiten soll. Mehr Infos dazu findest du hier.


Modul 5: Ersatzteil- & Lagerverwaltung

Verfügbarkeit

Pakete: Premium, Enterprise

Jetzt bringst du auch dein Lager in remberg — damit Verbrauch und Bestände transparent werden.

Was du hier einrichtest:

  • Ersatzteile und Materialien erfassen

  • Lagerplätze definieren

  • Verbrauch bei Aufträgen buchen

Was du danach kannst: Du siehst jederzeit, was auf Lager ist — und wann du nachbestellen musst.

Welche Schritte du durchläufst:

  • Ersatzteile erfassen: Lege alle relevanten Ersatzteile an, die du in remberg verwalten möchtest. Hierfür kannst du unter Einstellungen > Features > Ersatzteile noch zusätzliche Datenfelder definieren.

  • Erstellen von Lagerorten und Inventaren: Falls noch nicht im Modul 1 geschehen, musst du nun deine Lagerorte (z.B. Regale) als Anlagen hinzufügen. Unter Vorlagen > Anlagentypen weist du ihnen die Anlagenkategorie "Lager" zu. Diese Lagerorte dienen der Zuweisung von Inventaren, damit du die Bestände deiner Ersatzteile erfassen kannst.

💡Hinweis: Die Bestände deiner Ersatzteile kannst du mithilfe der Aufträge aktuell halten. Wann immer Teile entnommen werden, hält dein Team dies im Auftrag fest. Wenn bei wiederkehrenden Wartungen bestimmte Teile benötigt werden, kannst du diese auch bereits im Wartungsplan reservieren.


Modul 6: Dateien & KI-Copilot

Im letzten Modul lädst du relevante Dokumente hoch und aktivierst die remberg KI.

Was du hier einrichtest:

  • Handbücher, Schaltpläne und Dokumentationen zu Anlagen hochladen

  • remberg KI-Copilot aktivieren und auf Dokumente trainieren

Was du danach kannst: Der KI-Copilot beantwortet Fragen deines Teams direkt aus den hinterlegten Dokumenten — ohne langes Suchen.

Welche Schritte du durchläufst:

  • Dateien hochladen: Lege alle relevanten Dateien in remberg an. Am besten erstellt du hierfür eine übersichtliche Ordnerstruktur, damit dein Team sich später schnell zurechtfindet.

  • Dateien zur Wissensdatenbank hinzufügen: Alle Handbücher, Anleitungen etc., auf die der KI-Copilot zugreifen soll, fügst du nun zu seiner Wissensdatenbank hinzu. Je mehr Informationen du ihm zu deinen Anlagen gibst, desto schlauer ist er!

  • KI-Copilot testen: Stelle dem Copiloten nun einige Fragen, um zu lernen, wie er dich zukünftig unterstützen kann. Eine Übersicht, wie man die bestmöglichen Antworten erhält, findest du hier.

💡 Hinweis: Der KI-Copilot hat nur Zugriff auf Daten in deinem System und kann nicht auf andere remberg-Systeme zugreifen. Alle Dateien, die du seiner Wissensdatenbank hinzufügst, bleiben also intern und können nur von dir und deinem Team genutzt werden.


Deine Implementierungs-Checkliste

📥 remberg Implementierungs-Checkliste öffnen — Öffne die Vorlage und erstelle über Datei → Kopie erstellen deine eigene Version. Du kannst sie mit deinem Team teilen und gemeinsam abhaken.


FAQ

Muss ich alle 6 Module einführen? Nein. Du kannst erst mal kleiner starten und weitere Module einführen, wenn dein Team bereit ist. Am Ende entscheidest du, wie viel Funktionsumfang ihr für euren Anwendungsfall benötigt.

In welcher Reihenfolge muss ich vorgehen? Grundsätzlich ist die Reihenfolge flexibel und kann je nach Prioritäten angepasst werden. Modul 1 sollte aber zu Beginn stehen, damit du die passenden Daten im System hast, um alles Weitere einzurichten.

Wie lange dauert die Implementierung von remberg? Das hängt von der Größe eures Betriebs und der Menge an Stammdaten ab. Viele Teams planen mit einem Zeitraum von 6 bis 12 Wochen.

Was ist, wenn ich mitten in der Einrichtung Fehler mache? In remberg lässt sich fast alles nachträglich anpassen — Anlagen umbenennen, Pläne ändern, Nutzerrollen anpassen. Du kannst also bedenkenlos loslegen.

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