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Anlagenkategorien

Lerne hier, was Anlagenkategorien sind und wie du sie bestmöglich verwendest

Verfasst von Katharina Kos

Verfügbarkeit

Pakete: Essential, Premium, Enterprise (inkl. individuelle Kategorien)

Nutzerrollen: Admin, Manager

Was sind Anlagenkategorien?

Eine Anlagenkategorie beschreibt die funktionale Rolle einer Anlage innerhalb deiner Struktur.

Die Kategorie wird über den Anlagentyp definiert und automatisch an alle Anlagen dieses Typs vererbt. Das bedeutet:

  • Du legst die Kategorie beim Anlagentyp fest.

  • Alle Anlagen dieses Typs übernehmen automatisch diese Kategorie.

  • Einzelne Anlagen können die Kategorie nicht individuell ändern.

So stellst du sicher, dass deine Struktur konsistent und logisch aufgebaut ist.

Anlagenkategorien helfen dir dabei, deine Anlagen strukturiert, übersichtlich und funktionsgerecht in remberg abzubilden. Jede Anlage gehört genau einer Kategorie an – und diese bestimmt unter anderem, welche Funktionen und Bereiche in der Detailansicht angezeigt werden.


Welche Anlagenkategorien gibt es?

Aktuell stehen dir folgende fünf Kategorien zur Verfügung:

1. Bereich

Repräsentiert einen übergeordneten Standort oder Bereich.
Beispiel: Werk, Gebäude A, Produktionshalle 3

2. Gruppe

Dient zur logischen Gruppierung von Anlagen.
Beispiel: Fördertechnik Linie 1, Verpackungseinheit Nord

3. Anlage

Die klassische Anlage.
Beispiel: CNC-Maschine, Kompressor, Pumpe

4. Komponente

Ein installierter Bestandteil einer Anlage.
Beispiel: Motor, Sensor, Ventil

5. Lager

Ein Lagerort oder Bestandsspeicher.
Beispiel: Ersatzteillager, Werkzeugschrank


Warum sind Anlagenkategorien wichtig?

Die Kategorie beeinflusst:

  • Welche Bereiche in der Detailansicht sichtbar sind

  • Welche Funktionen sinnvoll verfügbar sind

  • Welche Icons und Darstellungen verwendet werden

  • Wie du Anlagen filtern kannst

  • Zukünftig: welche Funktionen für bestimmte Kategorien erlaubt oder eingeschränkt sind

Kurz gesagt:
Die Kategorie sorgt dafür, dass jede Anlage genau die Funktionen erhält, die zu ihrer Rolle passen.


Arbeiten mit Anlagenkategorien

Konfiguration

Anlagenkategorien werden auf Ebene der Anlagentypen festgelegt. Es gibt somit zwei Möglichkeiten des Setups:

  • Du erstellst einen neuen Anlagentyp und definierst direkt die zugehörige Kategorie. Lies hier mehr dazu.

  • Du bearbeitest die Kategorie eines bestehenden Anlagentyps. Lies hier mehr dazu.

Kategorien beim Erstellen einer Anlage

Wenn du eine neue Anlage erstellst:

  1. Wählst du zuerst einen Anlagentyp.

  2. Die zugehörige Anlagenkategorie wird automatisch angezeigt.

  3. Die Anlage übernimmt diese Kategorie automatisch.

So weißt du direkt beim Anlegen, in welchem Kontext sich deine Anlage bewegt.

Unterschiedliche Detailansichten je Kategorie

Je nach Anlagenkategorie werden bestimmte Bereiche in der Anlagen-Detailansicht ein- oder ausgeblendet.

Beispiele:

  • Eine "Komponente" benötigt typischerweise keine untergeordneten Anlagen.

  • Ein "Lager" hat andere relevante Informationen als eine "Anlage"

  • Ein "Standort" dient der Strukturierung und nicht der operativen Bearbeitung.

Dadurch bleibt die Oberfläche übersichtlich und auf das Wesentliche reduziert.

Anlagen nach Kategorie filtern

Du kannst deine Anlagenlisten und Hierarchien nach Anlagenkategorie filtern.

Das ist besonders hilfreich, wenn du z. B.:

  • Nur "Komponenten" anzeigen möchtest

  • Alle "Lager" überprüfen willst

  • Deine Struktur auf "Standort" oder "Gruppen"-Ebene analysieren möchtest


Individuelle Kategorien

Verfügbarkeit

Pakete: Enterprise

Nutzerrollen: Admin

Standardmäßig sind die sichtbaren Bereiche in der Anlagen-Detailansicht je Anlagenkategorie von remberg vordefiniert.

Hast du das Enterprise-Paket gebucht, kannst du diese Zuordnung zusätzlich individuell anpassen. So legst du pro Anlagenkategorie fest, welche Bereiche in der Detailansicht sichtbar sein sollen, und passt die Ansicht gezielt an eure Struktur und Arbeitsweise an.

Die Konfiguration erfolgt zentral auf Workspace-Ebene in den System-Einstellungen (Einstellungen > Features > Anlagen). Diese Einstellungen wirken sich sofort auf alle Anlagen einer Kategorie aus. Sie haben keine Auswirkung auf Schnittstellen oder z. B. bisherige verknüpfte Anlagen.


Best Practices für die Nutzung

Hier ein paar Empfehlungen für eine saubere Struktur:

✅ Kategorien bewusst auf Anlagentyp-Ebene festlegen

Definiere die Kategorie direkt korrekt beim Erstellen des Anlagentyps. Nachträgliche Änderungen wirken sich auf alle zugehörigen Anlagen aus.

✅ Struktur hierarchisch denken

  • "Standort" → "Gruppe" → "Anlage" → "Komponente"

  • "Lager" separat für Lagerorte nutzen

✅ "Komponente" nur für installierte Teile verwenden

Eine "Komponente" ist kein eigenständiger Produktionsgegenstand, sondern Teil einer übergeordneten Anlage.

✅ "Lager" nicht als normale Anlage verwenden

Nutze "Lager" gezielt für Lager- und Bestandsorte.

Hier siehst du ein Beispiel (vergrößere das Bild, indem du es anklickst):

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